Erlebnisbericht - Abenteuer Hechtloch
 

Ich war vom 25.08. bis 28.08.2008 am Hechtloch zum Angeln und möchte hiermit einen kleinen Bericht über die schöne Zeit am Hechtloch geben.

Die Vorfreude:

Nach einer langen Vorbereitung und lange Abende im Keller war es nun endlich so weit. Es war Montag früh, und ich konnte endlich mein Auto packen. Nach einer dreiviertel Stunde Packzeit war das Auto komplett bis oben zugestappelt und ich konnte endlich losfahren.

Vorher ging es noch schnell zu Jan in den Laden, um dort meine Angelkarten abzuholen. Als ich dann die Karte in der Hand hatte, ging es sofort zum Hechtloch.

Ich muss dazu sagen, ich kenne den See noch von früher. Da war ich auch öfters am See angeln. Daher war mir es nicht allzu unbekannt am Hechtloch. Als ich dann zu der vorgesehenen Stelle kam, fand ich eine sehr gepflegte und schöne Angelstelle vor. Die Stelle ist einfach perfekt angelegt und für den Angler eine reine Erholung.

Nun ging es wieder los, das ganze Auto ausräumen und zu der Stelle tragen. Nach einiger Zeit standen Zelt, Rod Pod, die Ruten waren montiert, das Schlauchboot war aufgepummt.

Als ich dann die Ruten langsam ausgefahren hatte und sie dann auf meinen Pod lagen, fing die pure Erholung an.

Beködert wurden die Ruten mit einen einfachen Mais-Pop Up und an der anderen Rute ein Fluo Dynamite Baits Pop Up in Pineapple.

Ich habe aber auch schon gute Erfahrungen mit sinkenden Boilies gemacht.

Die Futtertaktik:

Ich fütterte ein paar Boilies in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und ein paar Pellets um meine Hakenköder. Auf Partikel hatte ich ganz verzichtet.

Die Hot-Spots:

Also ich habe meine Ruten nahe den Seerosen in den Durchgang direkt gegenüber bzw. rechts, nah an der herausstehenden Schilfspitze, abgelegt.

Am nächsten Tag habe ich die rechte Rute hinten unter den Bäumen platziert, ca. 10 - 15 m vom Ufer entfernt. In der Nähe von den beiden dicken Bäumen die am Wasser stehen.

Die Run's:

Der erste Anbiss kam am Montagabend gegen 21:30 Uhr, ein schöner 22 Pfund Spiegler.

Dienstagmorgen nur 20 Minuten nach dem Auslegen folgte der nächste Run. Es war gegen 10.00 Uhr. Nun fand ein sehr schöner 26 Spiegler den Eingang des Keschers.

Diese Bisse kamen alle in den Seerosen gegenüber.

Mein Cousin hat am Dienstagnachmittag seine Angeln eingeworfen. Er angelte auf der rechten Seite beim Schilf ein wenig ab vom Ufer. Um ca 20:00 Uhr hatte er dann sein ersten Biss und siehe da, ein schöner 20er Spiegler.

Um 23:30 Uhr kam dann sein nächster Run. Er konnte einen schönen 30er landen. Mein Cousin der war sooo baff, als wir den Spielger auf der Matte legten. Sonst fängt er Karpfen die nur halb so groß sind........

In der letzten Nacht kam ich nochmal zum Zug. Um 0:35 Uhr kam ein Biss, piep... piep... piep..., Ruhe, dann wieder piep... piep... piep... dann mein Anschlag, ich dachte wieder ein Brassen....

Ich konnte ihn bis auf die Hälfte zu mir randrehen, ohne jeglichen Wiederstand zu merken.

Dann, wo er knapp 30 m von mir weg war, ging es los. Ein hammer geiler Drill begann... Als er das erste mal an der Oberfläche war, traute ich meinen Augen nicht, ein Waller!!!

Mit einen Wels hatte ich zu diesen Zeitpunkt nicht gerechnet... Hatte erst gedacht es sei ein Graser, aber da war kein Graser mal kurz an der Oberfläche...

Nach einer knappen Viertelstunde hatte ich den Wels in meinen Kescher. Ich legte ihn dann vorsichtig auf meine Abhackmatte und löste den Hacken. Nach ein paar Bildern schwamm er wieder in seinem Element.


Nachher wurde mir ersteinmal klar, was ich da gefangen habe. Ich sage mal ein Wels von 1,20 Meter ist ja nicht so groooß, aber für mich, der bisher nur die kleinen Welse mit so einer Länge von 60 cm gefangen hat, ist das schon ein großer Fisch.

Hehehe.

Ich habe dann gleich wieder die Rute fertig gemacht und schnell wieder am Spot abgelegt. Ich versuchte anschließend langsam wieder schlafen.

4:30 Uhr kam wieder ein Biss. Ein schöner Spielger mit 22 Pfund hat meinen Köder genommen.

Nach erneuten auslegen schwiegen die Bissanzeiger bis morgens, naja und dann war es ja soweit, ich musste wieder einpacken....

Fazit:

Nun noch eine kurze Zusammenfassung über unsere Fägne:

Es waren insgesamt 5 Spiegler mit den Gewichten von 20, 2 x 22, 26 und knapp 30 Pfund dabei. Und natürlich der Waller mit 34 Pfund und einer Länge von 1,20 m.

Neben diesen Fischen konnten wir noch 5 große Brassen landen.

Ich kann nicht sagen, dass es in den Seerosen besser gebissen hat, wie auf der rechten Seite. Die Bisse haben sich eher gleichmaßig verteilt. Den Wels habe ich in den Seerosen gegenüber gefangen, wie die beiden 22 Pfünder und den 26 Pfünder.

Der 20er und der 30er wurden auf der rechten Seite nähe des Ufers gefangen. Ich muss dazu sagen, dass die Bisse rechts nur Nachts kamen.

Das Wetter hat es auch gut mit uns gemeint. Wir hatten nur in der ersten Nacht ein paar Regentropfen auf unseren Zelten. Aber leider ging die schöne Zeit so schnell vorbei und da war es schon Donnerstag...

Wir beide wollen uns hiermit nicht nur bei Marcel & Jan für die guten Tipps und Info's und die schnelle Beantwortung all unserer Fragen bedanken, wirklich eine große Hilfe, sondern auch für die sehr schöne Zeit am Hechtloch, Danke!!!

aufgeschrieben für den Common Carp Club e.V.

von Claudio und Marko

Ps: Wir freuen uns schon, wenn es dann wieder heißt: Hechtloch!!!!

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